Ausbildungskonzept
Ausbildungskonzept
Das Basismodul ist eine berufsbegleitende, elementare Ausbildung für Personen, die in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung als Betreuer oder Betreuerin tätig sind und denen es nicht möglich ist, die wesentlich umfassendere Fach- oder Diplomausbildung zu absolvieren.
Das Basismodul ist die am längsten bestehende Form einer spezifischen Ausbildung für die Betreuung von Menschen mit Behinderung. Es wurde 1978 unter dem Namen "Lehrgang für Behindertenarbeit für Berufstätige" gestartet, seit 1998 wird es als "Basismodul" geführt.
Das "Basismodul" vermittelt die Qualifizierung "BehindertenbetreuerIn". Mit diesem Abschluss wird man in Wien und Niederösterreich als qualifizierte Fachkraft anerkannt.
Das Basismodul beinhaltet auch das Modul "Unterstützung bei der Basisversorgung" nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, welches zu grundpflegerischen Verrichtungen ("Basisversorgung") berechtigt.
Das Basismodul umfasst
682 Unterrichtseinheiten, das entspricht etwa 80 Unterrichtstagen.
Ein Unterrichtstag dauert in der Regel von 8:30 bis 17:30 Uhr
Um einen Abschluss als Fach- oder Diplom-SozialbetreuerIn (Ausbildungs-schwerpunkt Behindertenbegleitung) gem. Sozialbetreuungsberufegesetz zu erlangen, können auf das Basismodul aufbauend ein Fachmodul sowie ein Diplommodul absolviert werden. - Näheres dazu siehe unter "Aufbaumodule".
TAGES-, BLOCK- & ABENDFORM
| Tagesform | Dauer 3 SemesterUnterricht an ein bis zwei Tagen pro Woche (ein Tag wöchentlich, ein weiterer 14-tägig)Beginn im September und/oder im FebruarAusbildungsort: Schule für Sozialbetreuungsberufe 1030 Wien, Mechelgasse 7 | |
| Blockform | Dauer 3 SemesterUnterricht in 8 Blöcken zu je 14 Tagen, 1 EinführungstagBeginn alle eineinhalb JahreAusbildungsort (mit Übernachtungsmöglichkeit): Don Bosco-Haus 1130 Wien, St.Veit-Gasse 25 | |
| Abendform | Dauer 4 SemesterUnterricht an zwei Abenden pro Woche, einmal im Monat statt an einem der Abende am SamstagBeginn alle zwei JahreAusbildungsort: Schule für Sozialbetreuungsberufe 1030 Wien, Mechelgasse 7 | |
AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN
- Abschluss einer mittleren oder höheren Schule
oder Berufsausbildung - Vollendung des 19. Lebensjahres
- Tätigkeit in einer Einrichtung der Behindertenhilfe seit mindestens 2 Monaten (als Angestellte/r oder als Praktikant/in)
- Zustimmung des Dienstgebers zum Lehrgangsbesuch bzw. Zusicherung eines fixen Praktikumsplatzes mit mind. 16 h/Woche
- Teilnahme am Einführungstag mit Aufnahmegespräch
PRAKTIKA BZW. ARBEIT WÄHREND DER AUSBILDUNG
An Praktika bzw. Arbeit sind insgesamt 800 h vorgegeben. Sie sind folgendermaßen aufgeteilt:
- 680 Stunden in der eigenen Einrichtung, reflektiert und besonders gestaltet anhand von Übungen
- 120 Stunden in einer anderen Einrichtung ("Fremdpraktikum")
Für das Modul "Unterstützung bei der Basisversorgung" ist darauf zu achten, dass 40 h Praktikum (am eigenen Arbeitsplatz oder im Rahmen eines Fremdpraktikums) unter Aufsicht und Anleitung einer Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegeperson erfolgen.
Wer zur Heimhilfe-Prüfung antritt, muss weitere Kriterien beachten.
Weiters siehe dazu:
Unterlagen betreffend Praktika (Regelungen, Formulare)
